Maximale Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsbereiche verschiedener Rauchwarnmelder im Überblick

Wer Rauchwarnmelder unter normalen Umgebungsbedingungen installiert muss sich in der Regel keine Gedanken um Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsbereiche machen, da natürlich alle Rauch- und Funkrauchmelder auf die typischen klimatischen Bedingungen in Wohnräumen abgestimmt sind. Die optimalen Temperaturbereiche liegen hier übrigens bei 20 – 23 °C und die idealen Luftfeuchtigkeitsbereiche bei 40 – 60 %. Wenn Rauchwarnmelder in eher untypischen Bereichen (z.B. Küche, Keller, Dachboden, Badezimmer, usw.) eingesetzt werden in welchen es zu besonders ausgeprägten Luftfeuchtigkeits- oder Temperaturbereichen kommt, können jedoch Probleme auftreten.

So kann es nicht nur zu Fehlalarmen wegen zu hoher Luftfeuchtigkeit oder extremen Temperaturen, sondern auch zu Schäden am Gerät selbst, kommen. Wenn ein Rauchmelder nicht auf die Nutzung in bestimmten Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsbereichen ausgelegt ist, kann eine zuverlässige Alarmierung nicht gewährleistet werden. Je nach geplantem Einsatzbereich sollten daher die maximalen Luftfeuchtigkeits- und Temperaturbereiche verschiedener Rauchmelder in die Planung miteinbezogen werden. Außerdem können natürlich auch alternative Detektionsvarianten (Brandmelder Arten) in Betracht gezogen werden.

Liste: Rauchmelder Luftfeuchtigkeit und Temperatur

Modell Langzeittest Kundenbewertungen Temperatur Luftfeuchtigkeit
Abus GRWM30600 3 Jahre 394 Tage 0 – 40°C 10 – 93%
Abus RWM250 4 Jahre 76 Tage
Bosch Ferion 1000O 4 Jahre 254 Tage 0 – 45°C bis 93%
Bosch Ferion 4000O 4 Jahre 251 Tage nicht mehr verfügbar 0 – 45°C bis 93%
Cavius Mini 10Y frühzeitig beendet nicht mehr verfügbar 4 – 38°C bis 90%
Ei650 7 Jahre 88 Tage 0 – 40°C 15 – 95%
Gira Basic Q 5 Jahre 128 Tage -5 – 55°C
HDv Sensys 5 Jahre 97 Tage -10 – 60°C bis 95%
Hekatron Genius Plus 5 Jahre 150 Tage 0 – 55°C 10 – 70%
Pyrexx PX-1 5 Jahre 406 Tage
Smartwares RM218 frühzeitig beendet nicht mehr verfügbar 4 – 38°C 25 – 85%

Liste: Funkrauchmelder Luftfeuchtigkeit und Temperatur

Modell Langzeittest Kundenbewertungen Temperatur Luftfeuchtigkeit
Abus RWM450 4 Jahre 74 Tage
Bosch Ferion 5000OW 4 Jahre 251 Tage nicht mehr verfügbar 0 – 45°C bis 93%
Ei650w 5 Jahre 438 Tage 0 – 40°C 15 – 95%
Gira Dual Q 5 Jahre 152 Tage -5 – 55°C
Hekatron Genius Plus X 5 Jahre 148 Tage 0 – 55°C 10 – 70%
Pyrexx PX-1C 5 Jahre 340 Tage

Liste: Smart Rauchmelder Temperatur und Luftfeuchtigkeit

Modell Langzeittest Kundenbewertungen Temperatur Luftfeuchtigkeit
Abus FURM35000A 2 Jahre 186 Tage 0° – 40°C 10 – 93%
Bosch TRX1-TIF 1 Jahr 147 Tage 5° – 55°C
Bosch Twinguard 83 Tage 5° – 30°C bis 85%
Innogy WSD 2.0 4 Jahre 130 Tage 5° – 30°C bis 93%
Lupusec SD-8 3 Jahre 358 Tage -10° – 45°C
Nest Protect (Gen. 2) 3 Jahre 335 Tage 4° – 38°C 20 – 80%

Hinweise zu verschiedenen Herstellerangaben

Die meisten Hersteller veröffentlichen die Angaben zu möglichen Luftfeuchtigkeits- und Temperaturbereichen in den entsprechenden Datenblättern oder den Bedienungsanleitungen der jeweiligen Geräte. Werden keine Angaben seitens des Herstellers gemacht, muss davon ausgegangen werden, dass der Einsatz nur in Räumen mit typischem Raumklima vorgesehen ist.

Angaben zu Temperaturbereichen

Die Mindest- und Maximaltemperaturen in welchen die jeweiligen Rauchmelder eingesetzt werden dürfen werden bei allen Geräten die für den Einsatz in Deutschland vorgesehen und zugelassen sind in Grad Celsius (°C) angegeben.

Angaben zu Luftfeuchtigkeitsbereichen

Die Angabe der Luftfeuchtigkeit erfolgt in Form der relativen Luftfeuchtigkeit in Prozent. Dadurch wird angegeben, wie viel Wasserdampf, der maximal möglichen 100%, in der Luft vorhanden ist. In der Regel findet sich bei der entsprechenden Prozentangabe noch der Zusatz bzw. die Abkürzung „rF“, welche für „relative Luftfeuchtigkeit“ steht. In einigen Bedienungsanleitungen wird stattdessen jedoch die Abkürzung „RH“ verwendet – diese steht für die entsprechende englische Bezeichnung „relative humidity“.

Außerdem findet sich im Zusammenhang mit der Luftfeuchtigkeit meist auch die Einschränkung „nicht kondensierend“. Dies bedeutet, dass die Luftfeuchtigkeit nicht als Wasser im oder am Rauchmelder kondensieren darf. Das kann beispielsweise dann vorkommen, wenn der Melder kälter ist als die Luft. Zur Veranschaulichung: Ein typisches Beispiel für kondensierte Luftfeuchtigkeit sind beschlagene Badezimmerspiegel.