Rauchmelder News:

Rauchmelder Test

Das Angebot an verschiedenen Rauchmeldern ist mittlerweile sehr umfangreich und die Wahl eines geeigneten Melders fällt oftmals nicht leicht. Jedoch die Auswahl eines zuverlässigen Rauchwarnmelders ist besonders wichtig.

Rauchmelder TestIn unserem unabhängigen Rauchmelder Test stellen wir wichtige Informationen über zahlreiche in Deutschland erhältliche Rauchmelder zur Verfügung um Ihnen damit die Wahl für Rauchmelder den für Sie persönlich am besten geeigneten Rauchmelder zu erleichtern.
Der Schwerpunkt liegt dabei in den Bereichen Funktionen und Technologie, Zertifizierungen, empfohlene Einsatzbereiche, Batterie sowie Optik und Montage der jeweiligen Rauchwarnmelder.

Alle in unserem Rauchmelder Test vorgestellten Rauchmelder eignen sich primär für den Einsatz in den eigenen vier Wänden sowie für eine Verwendung im Kleingewerbe ohne regelmäßige Schleif-, Gas-, Schweiß- und Sägearbeiten oder Büro.

Ausschließlich geprüfte Rauchmelder im Test

Alle in unserem Rauchmelder Test vorgestellten Rauchwarnmelder sind nach DIN 14604 zertifizierte Melder. Seit August 2008 dürfen nur noch nach dieser Norm zertifizierte Rauchmelder verkauft werden. Folgende Mindestleistungsmerkmale muss ein nach DIN EN 14604 zertifizierter Rauchmelder erfüllen:

  • Auftretender Rauch muss von allen Seiten in die Rauchkammer eindringen können
  • Die Raucheinlassöffnungen der Rauchkammer dürfen maximal 1,3mm groß sein um einer Verschmutzung und dem Eindringen von Insekten vorzubeugen
  • Der Alarmton muss eine Lautstärke mindestens 85 dBA in 3 Metern entfernung aufweisen
  • Ein Warnsignal muss mindestens 30 Tage vor einem nötigen Batteriewechsel bzw. Austausch des Rauchmelders auf diesen Umstand hinweisen
  • Der Rauchmelder muss über einen Testknopf zur Funktionsüberprüfung verfügen

Während diese Mindestanforderungen von allen in unserem Rauchmelder Test vorgestellten Modellen erfüllt werden, sind die meisten Rauchmelder darüber hinaus auch VdS anerkannt.
VdS-anerkannte Rauchmelder erfüllen besonders hohe Anforderungen in Bezug auf die Funktions- und Störungssicherheit. Informationen über die VdS-anerkennung der einzelnen Rauch- und Funkrauchmelder finden Sie im jeweiligen Rauchmelder Testbericht.

Rauchmelder Test von Stiftung Warentest

Auch Stiftung Warentest hat im Rauchmelder Test 2013 einige Rauchmelder genauer unter die Lupe genommen.

Insgesamt wurden 16 Rauchmelder (darunter neun Modelle mit Lithium-Langzeitbatterie, fünf Modelle mit austauschbaren Alkaline-Batterien und zwei Funkrauchmelder) auf Grundlage folgender Kriterien getestet, wobei die einzelnen Kriterien unterschiedlich starken Einfluss auf das Gesamtergbenis hatten:

  • Zuverlässigkeit des Alarms (Gewichtung 45%)
  • Lautstärke des Alarms (Gewichtung 10%)
  • Handhabung (25%)
  • Robustheit (15%)
  • Deklaration (5%)

Das Ergebnis war ernüchternd:  Nur jeder zweite Rauchmelder bekam von der Stiftung Warentest die Note “Gut”. Folgende zwei Rauchmelder wurden beim Rauchmelder Test der Stiftung Warentest zum Testsieger gekürt:

Ei650 bei Stiftung Warentest
Ei650 Rauchmelder

Stiftung Warentest Gesamtnote “Gut (Note 1,9)”


FireAngel ST-620 bei Stiftung Warentest
FireAngel ST-620 Rauchmelder
4-von-5-sternenbutton-testbericht
Stiftung Warentest Gesamtnote “Gut (Note 1,9)”

 

In welchen Situationen schützen mich Rauchmelder?

Jedes Jahr sterben bundesweit etwa 600 Menschen bei Haus- und Wohnungsbränden, was etwa 50 Todesfällen pro Monat entspricht! Hinzu kommen noch etwa 5000 Verletzte und Sachschäden in Millionenhöhe.
Während Brände die Tagsüber entstehen meist recht schnell entdeckt werden, und damit in der Regel ausreichend Zeit bleibt die Wohnung zu verlassen, sind Brände sind den Nachstunden weitaus gefährlicher.
Rund 70% der Brandtoten werden im Schlaf überrascht. Annähernd 90% dieser Brandopfer sterben nicht etwa auf Grund von Verbrennungen sondern an den Folgen einer Rauchgasvergiftung, da auch der menschliche Geruchssinn nachts „schläft“.

Brandopfer Statistik Deutschland

Betroffene haben kaum eine Chance die Gefahr rechtzeitig zu bemerken und die Wohnung zu verlassen. Das extrem gefährliche Rauchgas ist so giftig, dass es bereits nach extrem kurzer Zeit und nach wenigen Atemzügen zur Bewusstlosigkeit und Tod führt.

Rauchmelder können in diesen gefährlichen Situationen Leben retten, da sie Brände und auftretende Rauchgase bereits sehr schnell erkennen und durch einen sehr lauten Alarm davor warnen, wodurch noch ausreichend Zeit bleibt die Wohnung zu verlassen und die Feuerwehr zu alarmieren.

Rauchmelder, Funkrauchmelder oder Drahtvernetzt?

Während in den meisten eingeschossigen Wohnungen sogenannte Stand-alone-Rauchmelder, also Rauchmelder die nur lokal Alarm auslösen, in der Regel ausreichen. Die Mindestlautstärke eines Rauchmelderalarms ist gesetzlich vorgeschrieben und muss zumindest 85 dB in einer Entfernung von 3m erreichen. Dieser sehr laute und schrille Alarmton wird in einstöckigen 3- oder 4 Zimmer Wohnungen von den meisten Menschen recht schnell wahrgenommen.

Probleme können sich jedoch in größeren oder mehrgeschossigen Wohnungen ergeben in welchen die Zimmer weiter auseinander liegen. Insbesondere bei geschlossenen Türen könnte der Alarm eines einzelnen Rauchmelders überhört oder zu spät bemerkt werden.

Auch in Haushalten mit Kindern ist die Installation von vernetzten Rauchmeldern empfehlenswert, da Kinder laut einer amerikanischen Studie, insbesondere im Tiefschlaf, nicht auf einen ausgelösten Rauchalarm reagieren. Gleiches gilt für Haushalte mit schwerhörigen Personen.

Bei einzelnen, also nicht vernetzten Rauchmeldern, wird der Alarm nur bei dem Melder ausgelöst, welcher Rauch detektiert. Bei untereinander vernetzten Rauchmeldern hingegen wird der Alarm bei allen Meldern im Netzwerk ausgelöst. Wird also beispielsweise vom Rauchmelder im Kinderzimmer Rauch detektiert, löst nicht nur dieser Alarm aus, sondern auch der Rauchmelder im Elternzimmer.

Je nach Rauchwarnmelder-Modell ist eine Vernetzung mittels Kabel (Drahtvernetzung) oder Funk möglich. Während man bei Neubauten durchaus eine Kabelvernetzung in Betracht ziehen sollte, ist dies bei Bestandsbauten in der Regel zu aufwändig.

Eine nachträgliche Montage von Funkrauchmelder ist hingegen problemlos und sehr einfach durchzuführen und Unterscheidet sich kaum von der Montage herkömmlicher Einzelrauchmelder.
Je nach Modell muss hierfür ein Funkmodul eingebaut werden, was in der Regel durch einfaches aufstecken in die dafür vorgesehene Steckverbindung erfolgt.

Zudem sind einige Funkrauchmelder erhältlich, bei welchen das Funkmodul bereits fest integriert ist. Dazu zählen etwa die Modelle Merten Argus Connect oder der besonders Preiswerte Bosch Ferion 3000 OW.

Sollten Sie noch nicht sicher sein, ob Sie einen Funkrauchmelder benötigen, empfiehlt sich der Kauf von Rauchmeldern welche auch im Nachhinein mit einem Funkmodul ausgestattet werden können.
Eine Übersicht empfohlener Funkrauchmelder finden Sie in unserem Funkrauchmelder Test.

Wo kann man die getesteten Rauchmelder kaufen?

Alle in unserem Rauchmelder Test vorgestellten Rauchwarnmelder sind über Amazon Deutschland erhältlich. Wer seine Rauchmelder hier kauft kann nicht viel falsch machen. Die Vorteile liegen auf der Hand:

      • In der Regel die besten Preise
      • Schnelle und Versandkostenfreie (ab € 20) Lieferung
      • Unkomplizierte und kostenlose Rückgabe bei nichtgefallen
      • Riesige Auswahl an verschiedenen Rauchmeldermodellen
Scroll To Top